Drei Männer machen Luisa und ihren beiden Töchtern das Leben schwer, ihr Ehemann, ihr Schwiegersohn und ein Arzt. Sie macht sich auf, zuerst den Gatten zu entsorgen, packt Gift, Curry und ihre besten Schuhe ein und setzt sich in den Zug. Unterwegs trifft sie einen jungen Mann, der ihr wegen seines flackernden Blicks auffällt, sie nennt ihn Flack. Der ist anders, für sie eine Erfrischung, auch wenn seine Angewohnheiten manchmal etwas seltsam erscheinen.

Zusammen setzen sie die Reise fort. Anfangs meint man, es mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors zu tun zu haben, doch melancholisch-heitere Zwischentöne schleichen sich ein, Erinnerungen und eine Familiengeschichte, die Luisas Rachegedanken erklären. Doch keine Sorge, niemand kommt zu Tode, Luisa findet Gefallen an neuem Übermut, erkennt das Anderssein als Gewinn. Der Autorin ist ein kleiner ausgefallener Roman gelungen, der begeistert. 

 
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