In ihrem Roman «Einer zu viel» lädt Ina ihre Familie ins Sommerhaus im Tessin ein. Alle reisen an: ihr Sohn Peter mit seiner Freundin, Judith mit ihrem Mann und den Kindern Luzi und Luna. Doch die geplanten unbeschwerten Tage verlieren sich in Heimlichkeiten und Lebenslügen.

Peter hat seiner Familie verschwiegen, dass er sich durch seine Spielsucht ruiniert hat, Judith stürzt sich heimlich in eine leidenschaftliche Beziehung mit dem Nachbarn Dante. Und dann bricht ein altes Familiengeheimnis auf, das Ina lange Jahre verdrängt hat und das die Liebe zwischen Dante und Judith unmöglich werden lässt. Präzise und genau beobachtet, erzählt Angelika Waldis das Zusammentreffen dreier Generationen. Dezent und leicht im Ton spürt sie den seelischen Empfindlichkeiten der Figuren und deren verhängnisvollen Beziehungen nach und lässt durch ihr raffiniertes Spiel mit Andeutungen eine wunderbar schwebende und rätselhafte Stimmung entstehen, der sich das Abgründige subtil beimischt.

 
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