Zuerst einmal ist die Reisegruppe in »Als Zett verschwand« erleichtert, dass Zett, dieses Ekel, von der Bildfläche verschwunden ist. Ist er tot? Schade wärs nicht. Die Polizei ist ratlos, die Tour wird abgebrochen.

Vier Personen reisen zusammen auf eigene Faust weiter,  zwei Männer, zwei Frauen,  das ergäbe zwei Liebesgeschichten. Doch Zett, inzwischen das verkörperte Böse, spukt dazwischen, mit rätselhaften Zeichen und Mitteilungen.

Er löst gegenseitige Verdächtigungen aus, bringt Schuld in die Liebesgefühle und holt Vergangenes ans grelle Licht. Die Reise wird je aus der Perspektive von Babette und Pavel, von Max und Fili erzählt, und ob sie zu einem guten Ende kommt, ob zwei und zwei sich finden, das bleibt bis fast zuletzt ungewiss.

In »Auf und davon« kommt das Verschwinden gleich dreimal vor, in ein- und derselben Familie, erzählt aus drei Blickwinkeln. Die Großmutter haut mit dem Enkel ab, der Mann haut aus der Beziehung ab, und schließlich haut die Großmutter aus dem Leben ab. Das klingt dramatisch, kommt aber eher vergnüglich daher. Hell und kurz leuchtet auf, was Liebe ist, zwischen Mann und Frau und zwischen den Generationen. Dazwischen wird klar, dass der Mensch sich meistens selbst im Wege steht. Und doch finden sich zum Schluss Mann, Frau und Kind, und es riecht verdächtig nach Glück.

 
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