»Klang der Bäume«, »Zugang von Transpersonen zu Frauenräumen«, »Vegan Literary Studies«, »Marginalisierte Sexualität in Kirgistan«, »Whiteness bei Friedrich Dürrenmatt«, »Stempelsiegel in vorhellenistischer Zeit« – das sind einige der Studienprojekte, die vom Schweizerische Nationalfond unterstützt werden, mit 165ʼ000 Franken (Kirgistan) bis zu 854ʼ000 Franken (Frauenräume). Das lese ich in der heutigen SonntagsZeitung, und mein Kopf beginnt sich ungefragt zu schütteln. Erst hin und her, während ich denke: Also bitte, muss das sein? Dann auf und ab, weil ich denke: Ja, ja, ja, das muss sein. Jede Einzelheit ist irgendwo, irgendwann, irgendwozu am großen Ganzen beteiligt und somit wesentlich. Und es ist wunderbar, dass unter den mehreren Zehntausend unterstützten Projekten auch Phänomene untersucht werden, die weder Profit noch ewige Jugend versprechen.