Jetzt holen die Deutschlehrer die Herbstgedichte hervor, kleine Oden und Kleinode. Da wird gerilkt und getraklt und genietzscht. Die Rede ist von fruchtender Fülle und Purpurwangen, von der letzten Süße im schweren Wein und der Feier der Natur und dass so das Jahr gewaltig endet. Denn, Herr, es ist Zeit. Ob das die Schüler/innen heute immer noch so verzaubert? Vielleicht machen sie sich andere Reime auf den Herbst. Vielleicht »Babe, es ist Zeit, / dass du die Haare rosa färbst, / denn das ist mega cool im Herbst / bis dass es schneit.«