Im Stockwerk F der ETH Zürich steht eine Reihe von alten Spinden aus der Zeit, als Albert Einstein hier Student war. Auf einem der Spinde hat man ein kleines Einstein-Bild angebracht und das Innere als Minimuseum ausgestattet – mit Büchern, Schriften, Briefen, Pfeife. Seine Lieblingsmusik ist zu hören (Violinsonate von Mozart), und ein Grammophon spielt sein Glaubensbekenntnis (»… von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen.«). Man erfährt auch, dass er nie Socken trug und sieht Fotos aus seinem Privatleben. Der Einsteinspind ist inzwischen eine Touristenattraktion, und mich hat er neugierig gemacht auf das Leben eines Genies. So habe ich zum Beispiel nachgelesen, dass er und seine Freundin und Mitforscherin Mileva Marić ein Kind bekamen, bevor sie heirateten. Das Lieserl. Sie haben es weggegeben. Was aus ihm wurde, ist nicht bekannt.