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2025

21. Dezember 2025
Heute möchte ich gerne wieder mal etwas aufregend Schönes beschreiben. Draußen sehe ich nichts dergleichen. Nur einen schlammbrauen, kahlen, freudlosen Ungarten an einem grauen, feuchten, nebligen Untag. Drinnen gibt es zwar allerlei, das sich als schön bezeichnen lässt, aber hinreißend ist es nicht, ist halt bloß gewohnte Umgebung. Doch, jetzt sehe ich etwas, das ich gern beschreiben möchte, es liegt auf meinem Schreibtisch zwischen den Filzstiften: die schlafende Tigerkatze, eng zusammengerollt, Kopf tief versorgt zwischen den Pfötchen und alles perfekt umringelt vom dunklen Schwanz. So aufregend vollendet ist das – und leider viel zu schön, um vollendet beschrieben zu werden.