In der Früh zwischen sechs und sieben ‒ die Sonne noch nicht ganz über dem Waldsaum, die Birnbaumblüten noch nicht ganz geöffnet, die Amseln noch nicht ganz laut, mein Kopf noch nicht ganz wach ‒ wandere ich um die große Lichtung und sehe von Weitem etwas Schwarzweißes. Das sind Kühe! Seit Jahren waren hier keine Kühe mehr ‒ guten Morgen, ihr Schönen! Eine, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, alle nah beisammen am Zaun. Und weitab, mitten auf der Wiese, steht reglos die achte Kuh und denkt. Wesen wie sie brauchen wir.