Ein Altersheim in der Nacht stelle ich mir vor wie einen gigantischen Topf, in dem Träume kochen, simmernd, blubbernd, sprudelnd. Aus jedem Zimmer dampfen Träume aus ungezählten Vergangenheiten hoch bis unters Dach, und das Dach hebt sich und entlässt die Träume in den Himmel, ins All, ins Nichts, wo sie zerspringen und verglühen und verglimmen, wie demnächst die Alten, aus denen die Träume gekommen sind. Haben Sie gut geschlafen?, wird man die Alten am Morgen fragen und ihnen die Pantoffeln reichen für einen weiteren bleichen Tag.

 

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