Frühling eingetroffen, schön, durch den Wald zu streifen. Wäre der Wald ein Bild, dann mit weichem Bleistift leichte Schraffuren mit viel Durchsicht. Wäre er ein Musikstück, dann auf Geigensaiten Gezupftes und schwach Gestrichenes, Vögel beim Üben. Wäre er ein Stück Text, dann vielleicht ein knittriger Einkaufszettel mit einer langen Liste von unnötigen Heiterkeiten. Oder ein krumm liniertes Blatt von einem, der grad schreiben lernt: schlüslblüm! knosben! Aber der Wald ist ein Wald. In wenigen Monaten wird er eine tiefgrüne Halle voller dunkelschattiger Nischen sein. Durchblitzt von ein paar dramatischen Sonnenstrahlen. Und bewohnt von Wesen, die sich nicht zeigen, nur knapp hörbar rascheln, so dass man ein bisschen erschrickt.

 

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