Hinten im Garten steht eine Gruppe von Blumentöpfen, da drin steckt so allerlei, was noch wachsen oder sich erholen oder nächstes Jahr wieder zum Vorschein kommen soll: ­ alles zur Zeit wenig interessante und darum nicht beachtete Wesen. Die gibt es oft auch in Schulklassen. Wie mein Auge so achtlos drüberstreift, blitzt etwas auf, etwas pinkfarben leuchtendes Kreisrundes, die unerwartete perfekte Blüte eines Schlafmohns, im Zentrum der Stempel wie ein grünes Törtchen und rundum der makellose Kranz von Staubgefäßen. Die Blütenblätter wirken wie aus Seide, leicht zerknittert nach einem langen Nachmittagsschlaf. Hallo, ich bin erwacht, bin offen für alles.

 

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