Kürzlich fuhr ich im Tram stadteinwärts und hörte einer Frau und einem Mann zu, ich nehme an, es waren eine Frau und ein Mann, des Lippenstifts und der Krawatte wegen. Es war ein Ehepaar, ich nehme an, es war ein Ehepaar, sie sprachen weder freundlich noch unfreundlich miteinander. Ihr Thema war eine Badewanne, ich nehme an, es war eine Badewanne, es war etwas, in dem man ausrutscht, außer man tut eine Gummimatte rein, die aber regelmäßig zu reinigen ist, weil sich dort gerne Pilz ansiedelt. »Wenn du ausrutschst, dann hast du das Geschenk«, sagte die Frau, ich nehme an, sie meinte nicht ein Geschenkpaket mit einer bunten Schleife, sondern ein gebrochenes Hüftgelenk oder so. Die beiden waren alt, ich nehme an, sie waren alt, er hatte erstaunlich große Ohren, und sie reckte den Kopf hoch, damit ihr Hals nicht schwabbelte. Sie waren gut gekleidet und waren sauber, ich nehme an, sie waren sauber, wozu hat man denn eine Badewanne. 

 
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