Sieben Tage war ich an der Küste von Norfolk, in Cromer. Wenn ich an diese Woche zurück denke, müsste mir eigentlich zuerst der altmodische Pier einfallen. Oder die Wanderung über die Klippen mit Blick auf die graue See. Oder die Verwunderung über so viele so dicke Leute, die essen und essen. Oder der Aufseher im kühlen Lifeboat-Museum, dem Schweiß übers Gesicht läuft wie Regen übers Eisenbahnfenster. Oder mein Enkel in Amys Sweet Shop, der kurz überwältigt ist von den Gläsern voller Candies. Oder die Enttäuschung, dass die Wellen nur schwappen und nie aufregend werden. Aber das kommt alles an zweiter Stelle. An erster Stelle ist der weinende rotgesichtige Mann im Polstersessel, den ich durchs Schaufester der Cromer & District Indipendent Funeral Services sehe. Er hat ein Begräbnis zu besprechen, neun Uhr morgens, sonniger Tag.

 

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