Am Waldrand blüht der Kirschbaum. Ja, und? Ist doch so üblich zu dieser Jahreszeit. Aber der Baum steht nicht, er liegt. Die Last des großen Schnees im Januar hat ihn zu Boden gedrückt und der Förster hat ihn noch ganz umgelegt. Und nun, drei Monate später, blüht er. Er blüht noch hastig, bevor er stirbt. Von weitem sieht es aus, als wär er wieder voll Schnee. Von nahem sieht man tausend kleine schneeweiße Blumensträuße, und in jeder einzelnen Blüte wär alles bereit für später: Staubgefäße, Stempel … keine Verwendung mehr, Schluss.

 

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