Jetzt flattern Neujahrskarten ins Haus, und Festtagswünsche zischen durchs Netz. Alle Jahre wieder wünscht man mir alles Gute, und ich mach mich erfreut ans Bedanken. Aber alles Gute, das ist ja eigentlich zu viel für mich. So viel Segen fällt nie auf ein einzelnes Haupt. Ich müsste von allem Guten eine kleine Auswahl für mich treffen, das ist nicht ganz leicht, vielleicht hilft mir die Katz. »Katz, was soll ich mir wünschen?« »Was gibt es denn im Angebot?« »Alles Gute.« »Aha. Geht das nicht ein bisschen genauer?« »Alles Gute und nichts Schlechtes.« Die Katz überlegt und meint dann »Also von allem Guten würde ich dir abraten, das verdirbt viel zu rasch. Wünsch präzise! Mit anderen Worten: keine Terrine, sondern nur Mousse und auf keinen Fall Kalb oder Huhn, sondern nur Lachs.« Danke, Katz. Jetzt weiß ich endlich, wie wünschen geht.

 
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