»Das Loch ist ein ewiger Kompagnon des Nichtlochs: Loch allein kommt nicht vor, so leid es mir tut.« Das schrieb Tucholsky. Wie logisch das ist. Wie selbstverständlich und wie einfach – ein wunderbarer Ausgangspunkt fürs Philosophieren: Ohne Nichts kein Alles. Ohne Tod kein Leben. Ohne Schwärze keine Helle. Ohne Leere keine Fülle. Ohne Pause keine Musik. Ach lieber Herr Tucholsky, wie schade, dass Sie nicht mehr da sind. Sie täten der geschwätzigen Welt so überaus wohl, Sie ewiger Kompagnon des Nichttucholsky.

 

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