Katze Uma ist tot. Der Tierarzt hat sie in den Großen Schlaf befördert. Wir haben sie in eine Schachtel gelegt, mit ein paar Rosenblüten. Ach, die Blüten sind ihr so egal. Nun ist sie weg, die Sanfte, die Scheue, die uns mal zugelaufen ist und beschlossen hat, hier zu bleiben. Rund fünfzehn Jahre war sie da. Umati-Pumati, wärst du doch noch ein Weilchen geblieben … Vor ein paar Wochen hat sie mit dem Sterben angefangen, hat sich hingelegt und mochte nicht mehr essen, nicht mehr durch den Garten streifen, wurde schwach, wurde leicht, bis sie nur noch so viel wie eine Seele wog. Hob den Kopf, wenn man sich zu ihr setzte, freundlich, schnurrlich bis zuletzt. Jetzt ist sie nur noch zur Erinnerung statt zur Umarmung da – ein Wesen mehr.

 

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