»Manchmal lag ich auf dem Bett und dachte: Es ist mir gleich, wenn mein Herz jetzt dann gleich zu schlagen aufhört«, sagte die Frau mit einem freundlichen Lächeln. Dann waren wir beide still. Die Sonne schien auf die Terrasse, der Fluss rauschte knapp hörbar, die Kuppeln der Kirchtürme glänzten. Die Kellnerin brachte unser Essen. »Danke«, sagte die Frau, wieder mit einem freundlichen Lächeln. Rundum alles friedlich. Von den anderen Tischen hörte man Pling-Pling, da wurde auf etwas angestoßen. Man sah der Frau die Krankheit nicht an. Sie kann tödlich sein, diese Krankheit, bringt den ganzen Körper und das ganze Leben durcheinander. Inmitten der fröhlichen Geräusche saßen die Frau und ich wie unter einer Luftglocke. Wir dachten an ihre Krankheit. Die Frau hofft. 

 
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