Die Zahnlose Schließmundschnecke habe ich noch nie gesehen. Wenn ich sie mir vorstelle, denke ich an Gesichter im Speisesaal eines Altersheims. Ist nicht nett, ich weiß. Wer gibt den Lebewesen eigentlich ihre Namen? Egal. Hauptsache, die vom Aussterben bedrohte Zahnlose Schließmundschnecke überlebt. Sie hat jetzt eine Chance. Man hat nämlich im Wildpark Langenberg auf gefällten Kastanienbäumen ein paar Exemplare entdeckt und diese zur Wiederansiedelung an einen neuen Ort gebracht: auf Bergahorn und Eschen rund um die Ruine Schnabelburg im Sihlwald bei Hausen am Albis. Ich habe das nicht erfunden, es stand in der Zeitung, und ich finde es wunderbar, dass da neben Massakern in Syrien und Hinrichtungen in Saudi-Arabien auch so etwas steht. Hier noch mal die Adresse der Wiederangesiedelten: Zahnlose Schließmundschnecke, Ruine Schnabelburg, Hausen am Albis.

 
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