Blaubeerenplatz nicht gefunden, auf einem abgelegen Hof gelandet. Kein Mensch da, um zu fragen, Auto wenden. Da kommt zögerlich doch noch eine Gestalt hinter dem Haus hervor, ein altersloser, magerer, bärtiger Bauer. Blueberries?, sagen wir, das isländische Wort dafür kennen wir nicht. Der Bauer nickt, Blueberries versteht er. Wir sind wohl nicht die einzigen, die der Beeren wegen in diese einsame Gegend fahren. Hilfsbereit klaubt er die wenigen englischen Wörter hervor, die er besitzt, und schenkt sie uns. Mit road, right, turn, ten und minute schickt er uns auf den richtigen Weg. Als wir mit vollen, blauen Blaubeerenmägen im Blaubeerenfeld liegen, schicken wir kurz vorm Einschlafen dem Bauern die kostbaren englischen Wörter durch den blauen Himmel zurück.

 
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