Fünf nach Vier nachmittags, die Wiese in leichter Bewegung, weil Wind darüber streicht, Licht in den Sauerampferspitzen und Gräserrispen, die beiden Katzen, die durch die Halme preschen, sich fangen, sich balgen, ein Rauschen im Lindenbaum und ein Summen im Klee, ein grünes Rosenkäferfunkeln und ein Glanz auf Efeublättern, ein Kohlweißling, schaukelnd, und wieder die Katzen und im Himmel ein Bussard, sein Miauen. Schön ist das. Schön war das. Vor Jahrtausenden schon. Wobei der Mensch damals nicht in einen Laptop auf seinen Knien tippte, was er schön fand, und nicht auf eine Uhr sah, die zwanzig nach Vier zeigte, und nicht aufstand, um ins Haus zu gehen und den Geschirrspüler auszuräumen.

 

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