»Wie war dein Erlebnis mit Desirée?«, so lautet der neueste Eingang in unserem Mail-Briefkasten. Desirée? Kenn ich nicht. Die Mail muss sich wohl an meinen Mann richten. Er hat mir nicht gesagt, dass er eine Desirée kennt. Dass er mit ihr ein Erlebnis hatte. Nach so vielen Ehejahren – und er sagt mir einfach nichts. Nun gut, ich kann ja die Mail lesen. »Gib Desirée Feedback«, steht da, »je konkreter, desto besser.« Ich werde fast ein bisschen rot. Ziemlich peinlich ist das. Es gibt fünf Stufen, Desirée zu bewerten, von 1=schlecht bis 5=super. Ich frage mich: Warum hat mein Mann Desirée besucht, und angenommen, sie ist 5=super – worauf versteht sich diese Desirée so umwerfend gut? Da heißt es weiter: »Wärst du einverstanden, dein Erlebnis mit einem Apple Store Manager per Telefon zu besprechen?« Ach so, mein Mann hat kürzlich Probleme gehabt mit seinem neuen iPad. Danke, Desirée, und sorry.

 

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