Am Wochenmarkt in Luino rauscht ein heftiger Regen, prasselt auf die Stoffdächer der Stände. Manchmal rutscht eine Wasserlache vom Dach, dann stürzen die Passanten kreischend auseinander. Kalt ist es auch. Mit klammen Händen halte ich meinen Schirm, hätte ich mich doch wärmer angezogen. »Du zitterst ja«, sagt mein kleiner Enkel, der so groß ist wie ich, legt seinen Arm um mich und hält mich fest im Griff. So warten wir dicht aneinander, ein alter Baum und seine starke junge Stütze, bis S. und O. den Kauf einer Tasche abgeschlossen haben. Er hat mich nicht im Regen stehen lassen, mein großer kleiner Enkel. Wie schön das ist, wenn jemand da ist, der einen hält.

 

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