Ich habe angefangen, die Wörter aufzuschreiben, die ich vergessen und nur mit viel Aufwand aus der Tiefe wieder herausgeangelt habe. Am schlimmsten ist es nachts im Bett, wenn mir ein Name partout nicht mehr einfällt und ich vergeblich das ganze Alphabet durchgehe. Das ärgert mich manchmal derart, dass ich aufstehe und den entlaufenen Begriff im Internet auf Zickzackwegen wieder einfange. Es kommt auch vor, dass mir mitten auf dem Waldspaziergang ein Mensch oder ein Ding in den Sinn kommt, ohne dass der Name dazu geliefert wird. Das ist, als hätte ich eine Konservendose ohne Etikett gefunden. Die Wörter im Mai waren bislang: Pelargonien, Herr Duttweiler, Yeti, Anne Tyler, Steigbügel.

 
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