Ein junges Wollnashorn ist ertrunken. Hat nicht gut aufgepasst. Drei bis vier Jahre alt war es. Danach lag es mindestens 20ʼ000 Jahre im gefrorenen Boden Sibiriens. Jetzt, im Klimawandel, hat der Permafrost es freigeben, nun ist es wieder am Tageslicht, zur Freude der Paläontologen. Das Horn ist ab, aber auch das hat man gefunden. Ein Foto zeigt das junge uralte Leichlein auf einer hellblauen Plastik-Plache, es liegt auf der Seite, das Vorderbein angewinkelt, und der lange Schädel mutet an, als sei darin vor kurzem noch etwas vorgegangen. So etwas Rätselhaftes wie Leben. Kleines Wollnashorn, hättest dreieinhalb Meter lang werden können! Plus fünfzig Zentimeter Schwanz!

 

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