Draußen ist es zwei Grad über Null, der Garten ist raureifweiß, die Katz sitzt drinnen am Fenster mit Blick aufs Vogelhaus. Dort ist ein Hin und Her, ein An- und Abflug, ein Flattern und Flüchten. Die ganze Vogelmeute wäre beste  Katzenbeute, außer Elster, Specht und Eichelhäher, die wären eine Nummer zu groß. Die Katz sitzt reglos, nur die Schwanzspitze zittert. Kohl-, Blau- und Schwanzmeise, Spatz, Kleiber, Buchfink und Amsel, Amsel, Amsel. Bös irritierende Wesen, die können, was die Katz nicht kann: fliegen. Sie schaut und schaut, die kleine Masochistin. So wär’s, wenn man mich an eine Sushi-Bar setzte, die Hände auf den Rücken gebunden, und auf dem Laufband zögen Teller um Teller mit Köstlichkeiten an mir vorbei. Ich hol der Katz jetzt was Leckeres aus dem Kühlschrank

 
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