Ich fuhr talwärts, sah das kleine Lämpchen aufleuchten und war sofort nervös. Hilfe, das Auto brauchte umgehend eine Benzintransfusion! Ich hielt an der nächsten Tankstelle, setzte den Stutzen an, und hörte zufrieden zu, wie der wiederbelebende Treibstoff einströmte. Dann sah ich auf und erschrak. Auf einem Kirchendach in einiger Entfernung stand in riesigen Lettern: »Gott sucht dich«. Es war wie ein gigantischer Vorwurf: Wo zum Teufel steckst du, kleine Menschin? Wo treibst du dich herum? Was fällt dir ein, dich vor mir zu verbergen! Was sollte ich da erwidern? Herr, ich bin hier! Siehst du mich? Ich stehe an der Migroltankstelle in Dübendorf und halte einen Einfüllstutzen in der Hand! Ich bin die mit dem blauen Sonnenhut an der Säule 3. Ich habe nicht die Absicht, mich zu verbergen, Herr. Ich gehe jetzt hinein, um zu zahlen. Exakt 91 Franken.

 

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