Hat jemand mal beschrieben, wie es ist, in ein frisches Rübchen zu beißen? Rübchen, nicht Bübchen. Also das orangerote Ding, das gerade eben aus der Erde gezogen und im kühlen Wasserstrahl geputzt worden ist? Wie bitte? Niemand? Immer ich. Gäb doch Bessere. Also dann halt: Die Zähne stoßen auf Widerstand, angenehm, weil nicht zu hart, der finale Durchbiss erfolgt mit deutlichem Knackton, ziemlich laut, weil nah am Ohr. Und gleich danach füllt sich die Mundhöhle mit diesem erdigkarottigen Aroma, unvergleichlich, oder weiß vielleicht jemand einen Vergleich? Niemand? Hab ich mir gedacht. Beim Schlucken überfällt einen gleichzeitig die Dankbarkeit für die Existenz des einzigartigen Geschmacks und die Gier auf mehr, bitte. Kann das jemand bestätigen? Niemand? Auch egal.

 
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