Emma hört mich nicht, trotz ihrer großen Ohren, läuft einfach weiter. Ich bin es nicht gewohnt, dass man überhaupt nicht reagiert, wenn ich etwas sage. Emma, warte doch!, rufe ich und renne an ihre Seite. Emma, jetzt hör mir mal zu. Sie bleibt stehen und schaut mich aus tiefgründigen dunkelbraunen Augen an. Was willst du, scheint sie zu fragen und macht mit ihren Stirnfalten ein paar Ausrufezeichen dazu, können wir nicht einfach still und friedlich durch den Wald laufen? Ach Emma, entschuldige, so lange sind wir schon Nachbarinnen, und ich habʼs trotzdem wieder vergessen: bist ja taub, stocktaub. Und dann wandern wir weiter, ein alter Hund und eine alte Frau, durch das alte grüngoldene Gehäuse aus Baumstämmen und Laubkronen.

 
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