Vor zwanzig Jahren lagen Frauenstimmen im Schnitt eine Oktave über den Männerstimmen. Jetzt sind sie tiefer. Die Differenz beträgt nur noch eine Quinte. Besonders tief sollen die Frauenstimmen im skandinavischen Raum sein. Das belegt eine Studie der Universität Leipzig – und vermutet, Emanzipation habe zu tieferen Stimmen geführt. Oder, so ließe sich fragen, lag es vielleicht am veränderten Konsum von Schweineschmalz, Stadtluft oder Kriegsfilmen? Von Hafermilch, Tweets oder Heizstrahlern? Rückschlüsse sind oft Kurzschlüsse. Sicher ist nur, dass jetzt der Wolf vor der Tür der sieben Geißlein keine Kreide mehr essen muss.

 

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