Vom Glück, etwas zu finden: Die Augen suchen den Waldboden ab, das Straßenbord, den Strand, den Wegesrand. Will haben, haben, haben – ein vierblättriges Kleeblatt, eine alte Münze, eine perfekte Nuss, einen Fingerring, eine Muschel, eine Feder. Entweder schön oder selten muss es sein, das Fundstück, und so klein, dass ich es aufheben und mitnehmen kann. Ja, eine Leiche wär zwar selten, aber zu groß, eine Kuhglocke wär zwar schön, aber zu schwer. Das kleine Fundstück hingegen kommt mit nach Hause, vergammelt dann in meiner Tasche oder verstaubt auf meinem Tisch und landet irgendwann im Müll, wo es nie mehr gefunden wird.

 
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