Ingibjörg Jónsdóttir, geboren 1875, kommt mit fünf Jahren in die Familie des Reverend Valdimar Briem in Stóri Núpur, Island, und hat eine glückliche Kindheit. Sie heiratet den Schreiner Guðmundsson, sie sind arm und emigrieren nach Kanada und Kalifornien. Ingibjörg hat drei Kinder und kümmert sich um straffällige Burschen. Zeitlebens hat sie Heimweh. Reverend Briem schickt ihr aus Island getrocknete Blumen. Die bewahrt sie fünfzig Jahre lang auf und näht sie dann in ihr gesticktes Sargtuch. Sie stirbt 1964. Ein Leben. Eins von schätzungsweise 108 Milliarden Menschenleben. Das Sargtuch findet den Weg zurück in die Heimat und liegt im kleinen Museum in Eyrarbakki.

 

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