Ich rannte, um den Bus zu erwischen, kaufte Tulpen und rannte, um das Tram zu erwischen, die Tulpen tropften, die Wolken flogen, der See blitzte, die Möwen flatterten, die Bojen tanzten, alles war in Bewegung, am schnellsten war die Zeit. Und dann stand sie aufs Mal still, als ich das Heim für Demente betrat und mit den Tulpen vor meiner alten Freundin stand. Nichts tat sich in ihrem Gesicht. »Wer bist du«, sagte sie schließlich. Die Zeit ruckelte ein paarmal hin und her über die letzten Jahrzehnte und blieb wieder stehen. Nach einigen hilf- und nutzlosen Sätzen meinerseits nahm mich die Zeit bei der Hand und sagte »Komm, wir gehen.«

 

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