Die große Wiese: weiß. Der Himmel: weiß. Die Bäume: weiß. Der Himmel scheint in der Wiese zu versinken. Die Bäume sind namenlose Gespenster. Nussbaum wie Apfelbaum sind anonym. Der Waldrand rundum ist ein weißer Kranz für irgend eine Feier. Alles ist anders, sogar der Klang der Stille. Es schneit so fein, dass man’s kaum merkt, ein bisschen Wolkenstaub. Die Drähte von Strommast zu Strommast sehen auf dem weißen Hintergrund wie Notenlinien aus. Fehlen nur noch die Noten. Drei schwarze Vögel würden schon genügen für einen Akkord. Aber kein Vogel ist zu sehen. Nur eine sentimentale Alte, die durch den Winter stapft und aufpasst, dass sie nicht ausrutscht und für immer in einem weißen Loch verschwindet.

 

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