Da wurde also erst meine linke Brust in die Maschine gelegt und festgequetscht, dann die rechte. Das war ungefähr so, wie wenn man zu dicke Stücke Brot in den Toaster zwängt, ins linke und ins rechte Fach. Stillhalten. Fertig. Das war die Mammographie. Danach wurde erst meine rechte Brust mit einem Klarschleim gründlich eingestrichen, dann die linke. Das war ungefähr so, wie wenn man zwei Bratenstücke mit einer fetten Marinade bepinselt. Stillhalten. Fertig. Das war der Ultraschall. Der Chefkoch und seine Assistentin zeigten sich zufrieden, und ich wurde aus der peinlich sauberen keimfreien Cuisine de Santé wieder in die lotterige Außenwelt entlassen.

 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok