Wie viel wiegt die Seele? Am 11. März 1907 erschien in der New York Times ein Bericht über das Experiment von Dr. Duncan MacDougall, a reputable physician. Er hatte das Bett mit einem Sterbenden auf eine Waage stellen lassen. Unmittelbar nach dessen Tod verglich MacDougall die Gewichtsangaben von vorher und nachher. Mit fünf weiteren Sterbenden ging er gleich vor. Fazit: die Toten hatten zwischen 8 und 35 Gramm weniger gewogen als die Lebendigen. Der Grund, so MacDougall: Die Seele habe den Körper verlassen. Ihre Existenz – mit einem Gewicht von durchschnittlich 21 Gramm – sei hiermit bewiesen. MacDougall vergiftete danach noch fünfzehn Hunde, stellte aber bei deren Sterben keine Gewichtsabnahme fest, woraus er schloss, Hunde hätten keine Seele. Es ist anzunehmen, dass damals über MacDougall nicht unbedingt der Kopf geschüttelt wurde. Wohl eher über Einstein und seine kurz zuvor publizierte »Spezielle Relativitätstheorie«.

 
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