Heute Morgen ist der Nebel bis auf den Waldboden gesunken. Die Baumkronen waren umhüllt, die Stämme verschleiert, sie waren zu erahnen, Herden von Giraffengeistern. Der Nebel war so dicht, dass ich meinte, beim Vorwärtsgehen sein Gewicht zu spüren, zum Glück war der Weg noch sichtbar, ich konnte meine Füße an frischen Pferdeäpfeln vorbeisteuern, die dampften noch, was für ein Grau-in-Grau-Gemälde. Es war genau die Stimmung, in der man die Erscheinung eines Einhorns oder eines weißen Hirschs erwarten könnte, und da brach auch tatsächlich etwas aus dem Gebüsch, gelbschwarz, groß, eine Riesenhummel, die vor dem Winter noch kein passendes Erdloch gefunden hat, ein Jogger war’s. Ganz kurz wurde ich von seinem unfrohen Blick gestreift.

 

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