Sie haben einen Bären erschossen, hinten unten im Bündnerland. Er ist mal illegal über die Grenze gekommen, hat sich einfach von Italien in die Schweiz geschlichen, ohne Papiere. Ist dann auch rasch kriminell geworden, hat einen Abfalleimer zertrümmert und sich aus Bienenhäuschen Honigwaben geangelt und brutal kaputt gemacht. Und dann ist er sogar noch eingebrochen in ein Ferienhaus und hat sich bedient, in der Zeitung hat nie gestanden, was er da gestohlen hat, ob elektronische Geräte oder eine Jasskasse. So ein Individuum sei ein Risiko für die Gesellschaft, hieß es bald, man taufte den Risikobär M13. Vielleicht soll das die allgemeine Meinung bestätigen, dass die 13 Unglück bringe, und dass etwas gegen die Übervölkerung in der Schweiz getan werden müsse, zuallererst gegen die illegale Masseneinwanderung von Bären.

 

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